Sofortbildkamera kaufen 2017-05-09T13:46:04+00:00

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Preisvergleich Polaroidkameras

Fujifilm Instax Mini 90 Neo Classic

Fazit: Retro-Feeling und -Qualität für einen fairen Preis.
Ein ernsthafter Kauftipp für jeden, dem das Instax-Format gefällt, jedoch die Instax Mini 8 zu wenige Funktionen bietet.

  • Fujifilm Instax Mini

  • Party- und Hochzeitskamera

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Design: gut
Bedienung: befriedigend
Bildqualität: sehr gut
Preis-Leistung: sehr gut

Ich besitze die Neo Classic nicht persönlich, aber habe sie für meine Einzugsparty von einem Freund ausgeliehen. Die Kamera ist in braun und schwarz erhältlich und sieht im Gegensatz zu den anderen Instax Kameras, durch das Retro-Flair, wesentlich schicker aus. Das einzige Manko ist die fehlende Griffwölbung, weshalb die Kamera nur bedingt gut in der Hand liegt.

Ich habe an meinem Partyabend rund 60 Bilder durchgejagt und konnte dabei mein Ziel, von jedem Gast ein Portrait zu erstellen, welches später als Erinnerung meinen Spind zieren sollte, erfolgreich umsetzen. Dabei war ich trotz der mangelnden Erfahrung mit dieser Kamera von der geringen Ausschussquote überrascht. Für den im Lieferumfang enthaltenen Lithium-AkkuAkku war dieser Abend jedenfalls kein Problem und er hielt tapfer durch.

Die Bilder, welche bei Tageslicht entstanden sind konnten mit ihren knackigen Farben und einem hohen Detailreichtum überzeugen. Als die Dämmerung eintrat und der Blitz gefordert wurde, lies die Kamera auch hier keine Wünsche offen. Man sollte jedoch nur weniger als 3 Meter von seinem Objekt entfernt sein. Dennoch konnten auch die Bilder zu später Stunde noch immer sehr gut die Atmosphäre einfangen.
Es gibt insgesamt sechs verschiedene Aufnahmemodi darunter Doppelbelichtung, Makro und Doppelbelichtung, um der Kreativität freien Spielraum zu lassen.

Möchte man viele Bilder erstellen, so ist das Instax Mini Format unangefochtener Preissieger. Solltest du ein ähnliches Event planen, so kann ich dir diese Kamera sehr empfehlen und du solltest ein paar mehr Bilder einplanen, da sich viele Gäste so daran erfreuen werden, dass sie deine Andenken am liebsten mitnehmen möchten.

Impossible I-1

Fazit: Retro-Feeling und -Qualität für Liebhaber des originalen Polaroid-Formats. Durch den hohen Anschaffungs- und Filmpreis jedoch keine Partykamera. Aufgrund der APP-Anbindung bietet die I-1 den höchsten Gestaltungskomfort mit interessanten Effekten.

  • Impossible I-Type

  • mit Smartphone APP

  • LED Ringblitz

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Design: sehr gut
Bedienung: sehr gut
Bildqualität: befriedigend
Preis-Leistung: befriedigend

Das Design der I-1 kommt nicht bei jedem gut an – mir persönlich gefällt es sehr. Geradlinig, matt, auffällig und durch den LED Ringblitz am Objektiv – einfach anders! Das Bedienkonzept ist extrem schlank und übersichtlich gestaltet. Es begrenzt sich auf lediglich drei Elemente.

Drückt man das seitliche Rad im ausgeschalteten Zustand, so wird über die LED’s im Ringblitz der Akkustand angezeigt. Mit einem Dreh schaltet sich die Kamera ein und zeigt mit den gleichen LED’s die verbleibende Anzahl von Filmen in der Kamera. Ein zweiter Dreh aktiviert den Bluetooth-Modus. Hierbei verbindet sich die Kamera mit der kostenlosen SmartphoneApp, welche für iOS und Android verfügbar ist. Mithilfe dieser Verbindung kann die Kamera mittels Smartphone ausgelöst werden. Hinzu kommen ein paar witzige Modi, wie z.B. Langzeitbelichtung, Doppelbelichtung und weitere.

Am frontalen Ringblitz befindet sich noch jeweils ein Schalter für den Blitz und die Belichtungskorrektur (hell – normal – dunkel).

Der aufklappbare Sucher auf der Oberseite ist eine tolle Idee und weckt Aufmerksamkeit. Aufgrund des Höhenunterschieds zum Objektiv, erfordert der Klappsucher jedoch etwas Übung.

Bisher bin ich noch nicht zu 100% mit der Bildqualität zufrieden, da meine bisherigen Farbbilder in den meisten Fällen einen leichten Grünstich hatten. Die monochromen Filme können dagegen qualitativ überzeugen, aber es lässt sich alles in allem sagen: Die I-1 liefert die deutlich besseren Ergebnisse, wenn ausreichend Licht zur Verfügung steht.

Meine Impossible I-1 ist eine besondere Kamera und um es vorweg zu nehmen, der erste Versuch aus dem Hause Impossible hat noch nicht das Potential, um eine eindeutige Kaufempfehlung erhalten zu können. Ein zweiter Kritikpunkt (neben dem leichten Grünstich aus den Farbbildern) richtet sich an den Akku, welcher im geladenen Zustand lediglich bis zu 3 Tage Standby hält, bevor die Lichter ausgehen.

Fujifilm Instax Mini 8

Fazit: Die Instax Mini 8 ist die beste Sofortbildkamera für Einsteiger und Gelegenheitsnutzer und unsere klare Kaufempfehlung!

  • Fujifilm Instax Mini

  • Party- und Hochzeitskamera

  • Bestseller

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Design: befriedigend
Bedienung: befriedigend
Bildqualität: sehr gut
Preis-Leistung: sehr gut

Mit einem Gesamtgewicht von ca. 300Gramm ist die Kamera zudem sehr leicht und handlich. Die Kamera ist in verschiedenen Farben erhältlich und es gibt außerdem eine Menge an Zubehör, wie Taschen, Handschlaufen oder einen Selfie-Spiegel. Mit einem Preis von ca. 70-75€ ist die Mini 8 eine sehr gute Wahl, besonders für den Einstieg in die Sofortbild-Fotografie. Auch die Preise für die Filme mit jeweils 10 Bildern sind im Vergleich zu Impossible preiswert. Persönlich ist mir die Kamera vom Design jedoch zu verspielt und wirkt etwas „kindisch“.

Des Weiteren verfügt die Kamera über eine automatische Lichtanpassung. Das Fotografieren ist somit sehr einfach, lässt aber auch keinen großen Spielraum zur externen Bildgestaltung zu.

Da der integrierte Blitz „nur“ für einen Bereich bis 2,7m ausgelegt ist, lassen sich die besten Aufnahmen bei ausreichender Umgebungsbeleuchtung erzielen. Der Sucher ist eher klein und etwas gewöhnungsbedürftig, aber nach einigen praktischen Versuchen kommt man gut damit zurecht.

Das Besondere an der Fuji-Instax Mini 8 ist, dass der Entwicklungsprozess des Bildes mit nur wenigen Minuten sehr schnell ist. Schon nach kurzer Zeit lässt sich das Motiv erkennen, wozu kein besonderer Schutz des Bildes während des Prozesses nötig ist. Das Format mit 86mm x 54mm ist meiner Meinung nach gelungen und eignet sich primär für Hochformat-Aufnahmen.

Die Bilder haben eine gute Farbintensität und wirken sehr harmonisch. Fehler die bei der Bildentwicklung entstehen sind eher die Ausnahme.

Neben der typischen Nutzung rund um Partybilder, beschäftige ich mich immer mehr damit die Kamera auch im Alltag einzusetzen. Auf der Suche nach dem „perfekt unperfekten“ Bild mit dem gewissen Überraschungsmoment, ist es für mich nicht nur ein witziges Gimmick, sondern auch die Möglichkeit einzigartige Bilder zu machen, die durch Unschärfe, falsche Belichtung und kleinere Fehler im Entwicklungsprozess, das Bild zu etwas ganz besonderen machen.

Leica Sofort

Fazit: Auch im Markt für Sofortbildkameras platziert sich Leica im Premiumsegment. Das Design gefällt uns, der Preis lädt jedoch zu einem Blick auf die Fujifilm Kameras ein.

  • Fujifilm Instax Mini

  • schickes Design

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Design: sehr gut
Bedienung: befriedigend
Bildqualität: befriedigend
Preis-Leistung: befriedigend

Mit der Leica Sofort hat sich der hessische Kamerabauer mit dem roten Punkt auf neues Terrain begeben. Die Kamera, welche wahlweise mit Fuji Instax oder den hauseigenen Leica Sofort Filmen bestückt werden kann, wirkt auf den ersten Blick eleganter und weniger nostalgisch als seine direkten Konkurrenten aus dem Hause Fujifilm. Dies liegt zum einen an der quadratischen Gehäuseform, welche ziemlich klobig ist, als auch an den drei bunten Designs in Mint, Weiß und Orange. Ein weiteres nettes Detail ist der umlaufende Lederstreifen, welcher die Vorder- und Rückseite der Leica Sofort unterteilt.

Die Bedienung der Leica ist mit der Instax 90 Neo Classic vergleichbar. So stehen auch hier Aufnahmeprogramme wie Action, Macro sowie Doppel- und Langzeitbelichtung zur Verfügung. Darüber hinaus wird der Fokusbereich manuell über drei Stufen eingestellt. Diese reichen von Makro (0,3 – 0,6 m) und Standard (0,6 – 3 m) bis hin zu Landschaft (3 m – unendlich). Durch das bereits erwähnte klobige Gehäuseformat kann das Erreichen des Auslösers bei kleinen Händen etwas Übung erfordern.

Für alle Selfie-Freunde hat Leica an oberhalb des Objektivs einen kleinen Spiegel zum mehr oder weniger gezielten Selbstportrait angebracht.

Die Bilder wirken in schattigen Innenräumen leider ziemlich dunkel. Die wahre Kraft entfaltet auch diese Sofortbildkamera erst mit steigender

Da sich weder das Format noch die Funktionen von der Konkurrenz abheben, würde ich diese Kamera nur eingefleischten Design- bzw. Leica-Fans ans Herz legen.

Fujifilm Instax Wide 300

Fazit: Großes Format für wenig Geld. Klare Empfehlung als Alternative zur Impossible I-1.

  • Fujifilm Instax Wide

  • Ideal für Gruppenaufnahmen

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Design: befriedigend
Bedienung: gut
Bildqualität: gut
Preis-Leistung: sehr gut

Die Wide 300 ist mir ihrem auffällig abstehenden Sucher kein Ästhet, doch liegt sie trotz ihrer 770 g gut in der Hand und lässt sich dabei einfach bedienen.

Nach dem Einschalten begibt sich das Objektiv in Stellung. An diesem befindet sich auch der Drehschalter, welcher den Wechsel zwischen den beiden Fokusbereichen Nah (0,9 – 3 m) und Distanz (ab 3 m) ermöglicht. Ebenfalls im Lieferumfang enthalten ist eine Nahlinse, welche vor das Objektiv geklemmt wird und somit Aufnahmen unter 0,9 m ermöglicht.

Die übrigen Bedienelemente sind sehr überschaubar, was gerade für Einsteiger eine unkomplizierte Handhabung ermöglicht. Es besteht lediglich die Möglichkeit die Belichtung heller bzw. dunkler einzustellen bzw. den Blitz ein- oder auszuschalten.

Abhängig von der Umgebungstemperatur nimmt die Entwicklung einige Minuten in Anspruch. Danach präsentieren sich die Bilder in einer polaroidtypischen kühleren Farbe.
Wide-Format sogar doppelt so groß wie das Instax Mini.

Wem das Instax Mini zu klein ist und die Impossible I-1 zu teuer ist, der wird mit der Instax Wide 300 seine Freude haben. Mit einer Bildfläche von 6,2 x 9,9 cm ist das

Welches Bildformat gefällt dir?

Jedes Bild ist ein Unikat und erhält einen unverwechselbaren Look. Und dennoch ist Bild nicht gleich Bild, denn was wäre es für eine Welt, gäbe es nicht verschiedene, herstellergebundene Formate. Damit eure Freude an dieser entschleunigenden Art der Fotografie auch lange anhält und ihr die beste Sofortbildkamera für euch entdeckt, sollten wir erstmal Licht in die Formatvielfalt bringen.

Das Bildformat muss zu dir und deinen Geldbeutel passen.

Das Fujifilm Instax Mini ist nur so groß wie eine Kreditkarte und mit rund 0,82 € pro Bild die wohl häufigste Format für Party- und Hochzeitsbilder.

  • 4,6 x 6,2 cm (außen 5,4 x 8,6 cm)
  • Das kleine und handliche Bildformat, nicht größer als eine Kreditkarte
  • Bei 0,82 € pro Bild auch in größeren Mengen für Hochzeit und Party bezahlbar.
  • Farb- und Schwarz/Weiss-Filme verfügbar.
  • Größte Auswahl an Kameras
  • Als Querformat etwas gewöhnungsbedürftig.

Der I-Type Film der Firma Impossible entspricht dem bekannten Polaroid-Format und führt mit rund 2,20 € pro Bild die Preisliste an.

  • 9,9 x 6,2 cm (außen 10,8 x 8,6 cm)
  • Klassisches Polaroidformat
  • Farb- und Schwarzweiss-Filme verfügbar.
  • Lange Entwicklungsdauer
  • Bei 2,25 € pro Bild ist es das teuerste Bildformat

Das Instax Wide Format ist mit 0,80 € pro Bild die günstige Alternative zum großen I-Type Format.

  • 9,9 x 6,2 cm (außen 10,8 x 8,6 cm)
  • Große Bildfläche – ideal für Gruppen- oder Landschaftsbilder
  • Mit ca. 0,80 € pro Bild das günstigste Format
  • Auswahl an aktuellen Kameras sehr gering

Back to the roots

Seit der Erfindung des Polaroid-Trennbildfilm-Verfahrens im Jahr 1947 sind unzählige Sofortbildkameras erschienen. Über viele Jahren waren Polaroid und Kodak die beiden nennenswerten Anbieter auf diesem Markt.

Ab dem Jahr 1985 ging Polaroid durch einen Sieg in einem langjährigen Rechtsstreit mit Kodak als alleiniger Anbieter hervor.
Sei es durch das negative Karma aus den eingeklagten Patentverletzungen gegenüber Kodak oder der vorangeschrittenen Entwicklung in der digitalen Fotografie – am 17. Juni 2008 stellte nun auch Polaroid die Produktion des Polaroid-Films im letzten verbliebenen Werk im niederländischen Enschede ein.

Impossible Project rettet das Polaroid

Das klassische Polaroid Format wäre zu diesem Zeitpunkt verloren gegangen und konnte nur durch die kostspielige Wiederaufnahme der Produktion durch das Unternehmen Impossible Project im gleichen Jahr gerettet werden.

Mit Fujifilm hat der Markt für Sofortbildkameras einen weiteren Teilnehmer gewonnen und konnte seit dem an die Beliebtheit früherer Tage anknüpfen.

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